Liebe Eltern der OGS- Kinder!

Ich wurde von Ihnen mehrmals darauf hingewiesen, dass in den Anweisungen vom Ministerium für Grundschulkinder in den OGS- Räumen die Maskenpflicht ausgenommen ist.

Wir haben gemeinsam mit der „8.00-14.00 Uhr Betreuung“ und dem „Offenen Ganztag“ an unserer Schule die Regelung, dass in den Betreuungsgruppen auch in den Räumen die Maskenpflicht aufrechterhalten wird, da wir uns nur so im Stande sehen, das sehr umfassende Betreuungsangebot unserer Schule aufrecht zu erhalten. 

Sowohl in der Frühbetreuung ab 7.00 Uhr als auch in der Spätbetreuung bis 17.00 Uhr können wir eine Trennung der Jahrgänge nicht durchgängig gewährleisten, so dass das Tragen der Masken erforderlich bleibt.

Nach dem Unterricht sind außer in den Ganztagsklassen immer Kinder mehrerer Klassen zusammen in einem Raum, im Infektionsfall wären also gleich mehrere Klassen von Quarantäne, Klassenschließung oder gar Krankheit betroffen, das möchten wir durch das Tragen der Masken verhindern.

Es entlastet unser Schulleben sehr, dass alle Erzieherinnen und Lehrerinnen, die zu den Risikogruppen gehören mit großem Engagement ihren Dienst wieder aufgenommen haben, obwohl ihre gesundheitliche Situation sich nicht geändert hat und die Infektionszahlen allgemein momentan sogar steigen. Ich sehe es daher auch als unsere gemeinsame Verantwortung, allen Mitarbeiterinnen größtmögliche Sicherheits-maßnahmen anbieten zu können, um gesund zu bleiben.

Vielleicht haben die Verantwortlichen nicht mit einem Betreuungsangebot gerechnet, in dem von 315 Kindern 290 in Betreuungssystemen sind. Wie sollen wir den Kindern erklären, dass morgens eine Maskenpflicht besteht, nach dem Unterricht aber nicht, obwohl genauso viele Kinder in den Räumen sind?

Beim Freispiel lässt sich der Abstand von 1,50m doch gar nicht einhalten.

Inzwischen war ich im Laufe der Nachmittage in allen Räumen. Die Erzieherinnen haben Ihre Kinder wirklich gut im Blick und akzeptieren

durchaus wohlwollend, wenn die Kinder eine  Maskenpause beim Spiel einlegen. Sobald sie am festen Platz sitzen, legen sie die Maske sowieso ab.

Auf dem Schulhof ist die Maskenpflicht vom Ministerium vorgeschrieben.

Von der Essener Jugendhilfe, Trägerverein unseres OGS ist vorgegeben, dass AG`s stattfinden dürfen, aber nur innerhalb der bestehenden OGS- Gruppen, so dass wir nicht die speziellen Interessen der Kinder gruppenübergreifend bedienen können. Die Trainer für die Sportangebote dürfen momentan nicht eingesetzt werden. Da zwei Erzieherinnen erkrankt sind, eine Vertretung über den Träger aber nicht gestellt werden kann, sind die vorhandenen Honorarkräfte für AG- Angebote auch in den Gruppen eingesetzt.

Zu den Abholzeiten um 15.00 Uhr und um 16.00 Uhr stehen die Erzieherinnen für Fragen am Tor zur Verfügung. Außerdem können Sie ihre Anliegen auch telefonisch unter 0201/8470777 (AB), unter: ogs-schule-an-der-waldlehne@jh.essen.de, mit einem an die jeweilige Erzieherin adressierten Brief oder über das Mitteilungsheft der Kinder schildern.

Auch wenn sich alle Beteiligten einen entspannteren Schuljahresbeginn gewünscht hätten, sind wir doch alle froh, in diesem Rahmen mit allen Kindern starten zu können und bitten um Ihre Mithilfe und gute Zusammenarbeit, damit wir diesen Status noch lange beibehalten können.

 

Mit vielen Grüßen und bleiben Sie gesund,

 

Im Namen des gesamten Teams der Schule an der Waldlehne